Gelungenes Begegnungsfest von alten und neuen Nachbarn: Strehlen für alle!

Strehlen für alle: Begegnungsfest in dem Dresdener Stadtteil. Foto: Günter Kranke
Strehlen für alle: Begegnungsfest in dem Dresdener Stadtteil. Foto: Günter Kranke

Im Dresdner Stadtteil Strehlen hat die Initiative „Strehlen für Alle“ zusammen mit der Caritas am letzten Samstag im August 2016 ein zweites großes Begegnungsfest ausgerichtet. „Strehlen für Alle“ ist ein Nachbarschaftsnetzwerk von Menschen jeden Alters, in dem sich neben evangelischen und katholischen Christen auch nichtkonfessionelle Mitbürger/innen für ein gutes Miteinander im Stadtteil einsetzen. Zum Begegnungsfest eingeladen waren Menschen, die schon länger im Stadtteil wohnen, und die im Gebiet seit einigen Monaten dezentral untergebrachte Geflüchteten. Auf dem Gelände der katholischen Gemeinde kamen mehr als 400 Menschen zusammen.

Einsatz für eine gute Atmosphäre

Ein Gründungsmitglied des Nachbarschaftsnetzwerks „Strehlen für Alle“, Monika Scheidler, hat das Fest mit vorbereitet und die rund 40 Helfenden koordiniert. Unter den Helferinnen und Helfern waren auch zehn Personen, die die Fokolar-Spiritualität gut kennen, und beim Fest – wie Sauerteig und Salz – dazu beigetragen haben, dass eine gute Atmosphäre entstanden ist: bei der Vorbereitung des Buffets, bei der Begrüßung der Gäste im Eingangsbereich, bei den Kooperationsspielen im Garten der Gemeinde, beim Abwaschen und Aufräumen …

Lebendiges Leben in Vielfalt wurde während des Festes in angenehmer, friedlicher Atmosphäre erlebt und es kam zu guten Begegnungen, bei denen manche Vorbehalte abgebaut wurden. So wurde etwas spürbar vom Reich Gottes hier und heute. Zugleich konnte man an diesem Tag eine Ahnung davon bekommen, wie „Neue Gesellschaft“ im Sinne der Fokolar-Bewegung unter gegenwärtigen ostdeutschen Bedingungen aussehen kann.

Regelmäßiger Sprachtreff immer montags

Geflüchtete Familien, die regelmäßig montags zum Strehlener Sprachtreff kommen, hatten gemeinsam mit der Initiative „Refugees Welcome Cooking Actions“ aus Lebensmittelspenden der Dresdner Tafel e.V. kulinarische Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern, wie dem Irak und Syrien, vorbereitet. Mitgebrachte Kuchen aus der Nachbarschaft rundeten das Buffet ab. Zum Musikprogramm trug unter anderem eine Delegation des Posaunenchors der evangelischen Gemeinde bei. 

Im Schatten der Bäume bei herrlichem Sonnenschein mit hochsommerlichen Temperaturen gab es viele Möglichkeiten, sich an Team- und Kooperationsspielen wie Vikinger-Schach und Tower-of-Power zu beteiligen oder einfach zuzuschauen. Vertreter/innen der Stadtverwaltung sowie dem Ortsbeirat standen den Gästen am Rande Rede und Antwort und informierten über aktuelle Entwicklungen und Integrationsbemühungen im Stadtgebiet.

Strehlen für alle: Begegnungsfest in dem Dresdener Stadtteil. Foto: Günter Kranke
Strehlen für alle: Begegnungsfest in dem Dresdener Stadtteil. Foto: Günter Kranke

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