Junge Erwachsene aus ganz Europa vertieften in Planina, Slowenien, das Thema „Umgang mit Unsicherheit – ein Dialog in Europa“.

Ein Beitrag von Beatrix Ledergerber
Vom 28. August bis zum 2. September teilten die gut 20 jungen Leute und elf Dozierende in dieser Sommer-Studienwoche ihre Unsicherheiten und ermutigten sich gegenseitig zum Aufbau einer gerechteren Gesellschaft. Theoretische Inputs und Workshops boten die Gelegenheit, die Themen in kleinen Gruppen zu vertiefen. Dabei wurde der Umgang mit Unsicherheiten in Spiritualität, Musik, bei Bühnenauftritten oder in der Sinneswahrnehmung eingeübt – um nur einige zu nennen.
„Die Tage waren gefüllt mit tollen und hochqualitativen Vorträgen, Gesprächen, praktischen Übungen, inspirierenden Menschen und einer sehr warmen und lockeren Atmosphäre“, erzählt Paula Nauta. „Obwohl ich niemanden kannte, fühlte ich mich schnell als Teil der ganzen Gruppe und ich hatte bald all meine Zweifel über Bord geworfen, dass ich vielleicht zu alt für so eine Erfahrung wäre und besser arbeiten oder mich bewerben sollte.“
Die Studienwoche wurde durch eine Kulturreise in die Hauptstadt Sloweniens, Ljubljana, abgerundet. „Hier kamen wir ins Parlament, das historische Museum, die Kathedrale sowie in Plečniks und die mittelalterliche Bibliothek. Wir sprachen mit vielen wichtigen Personen aus diesen Häusern, mit Politikern und auch mit dem Bischof von Slowenien. Dabei wurde mir klar, wie wichtig es war, dass unsere Gruppe mit ihnen in einen Dialog trat, um auf Themen zu sensibilisieren, die unsere Generation beschäftigt“, fährt Paula Nauta fort.
Und Alice Varone sagt: „Die SummerAcademy hat die Herausforderung angenommen, Dozierende aus allen Bereichen zusammenzubringen, um ein unerschöpfliches Thema von verschiedenen Seiten anzugehen: die Ungewissheit. Ich nehme aus dieser Woche die geschwisterliche Atmosphäre mit, die mich dazu bringt, gemeinsam nach Lösungen für eine gemeinsame Zukunft zu suchen.“





Weitere interessante Artikel
In Algerien sind weniger als 1% der Bevölkerung Christinnen und Christen. Umso lebendiger ist der interreligiöse «Dialog der Herzen», wie ihn die Fokolar-Bewegung vor Ort seit 60 Jahren lebt.
Helena Jeppesen-Spuhler hat an den beiden Sessionen der Weltsynode der katholischen Kirche in Rom teilgenommen, als eine der 80 «Nicht-Bischöfe». Im Dialoghotel Eckstein in Baar hat sie von ihren Erfahrungen erzählt.
Ende November waren Präsidentin und Co-Präsident der Fokolar-Bewegung zusammen mit dem Ökumene-Team zu Besuch in Genf beim Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK).