Dies ist das zweite Mandat für Jesús Morán als Ko-Präsident der Fokolar-Bewegung. Was sind seine Aufgaben?

Jesús Morán. Foto: Centro Santa Chiara
Jesús Morán. Foto: Centro Santa Chiara

ein Beitrag von Stefania Tanesini

Dies ist das zweite Mandat für Jesús Morán, dessen Hauptaufgabe es ist, Margaret Karram, die neu gewählte Präsidentin der Fokolar-Bewegung, zu unterstützen und mit ihr zusammenzuarbeiten.

Auch die Wahl des Kopräsidenten wurde von den Teilnehmenden an der Generalversammlung mit weltweitem Beifall (über Videokonferenz) begrüßt, und heute hat das Dikasterium für Laien, Familie und Leben seine Ernennung bestätigt: Jesús Morán wurde erneut zum Kopräsidenten der Fokolar-Bewegung gewählt. Es ist seine zweite Amtszeit nach der gerade zu Ende gegangenen an der Seite von Maria Voce.

Gebürtiger Spanier

Jesús Morán ist 64 Jahre alt und wurde in Navalperales de Pinares, Avila (Spanien) geboren. Er lernte den Lebensstil der Fokolar-Bewegung, der sich am Evangelium orientiert, durch einige Jugendliche während seines Studiums an der Autonomen Universität von Madrid kennen. Dort schloss er seine Studien mit einem Lizenziat in Philosophie ab. An der Päpstlichen Katholischen Universität von Santiago de Chile erwarb er ein Lizenziat in Dogmatik und an der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom einen Doktortitel in Theologie.

Von 1996 bis 2004 war er mitverantwortlich für die Fokolar-Bewegung für Chile und Bolivien. Am 21. Dezember 2002 wurde er zum Priester geweiht. Von 2004 bis 2008 war er in der Leitung der Bewegung in Mexiko und Kuba tätig.

Die Generalversammlung der Fokolar-Bewegung wählte ihn im Jahr 2008 als Berater in den Generalrat, wo er für die Aspekte Kultur und Bildung zuständig war. Im Jahr 2009 wurde er aufgrund seiner Expertise in theologischer Anthropologie und Moraltheologie Mitglied der „Abba Schule“, einem interdisziplinären Studienzentrum der Fokolare. Von 2014 bis heute wirkte er als Kopräsident der Fokolar-Bewegung.

Die Aufgaben des Ko-Präsidenten

Gemäss dem Statut der Fokolar-Bewegung ist die erste Pflicht des Ko-Präsidenten die volle Unterstützung der Präsidentin und die Zusammenarbeit „in einer tiefen Einheit“ mit ihr, damit sie die Möglichkeit hat, Vorhaben und Entscheidungen im Hören und in der gemeinsamen Suche nach dem Willen Gottes zu prüfen und abzuwägen.
Er hat zudem jene Priester, die mit der Bewegung verbunden sind, besonders im Blick. Er trägt Sorge dafür, dass das interne Leben und die Aktivitäten der Bewegung im Einklang stehen mit dem Glauben und der Moral der katholischen Kirche.


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