10 Jahre nach ihrem Tod widmet die Walliser Gemeinde Mollens ihrer Ehrenburgerin Chiara Lubich eine Gedenktafel.

Am Dienstag, 10. Juli, versammelten sich rund 200 Personen in Mollens (VS) zu einer ökumenischen Feier mit dem Bischof von Sion, Jean-Marie Lovey, und dem reformierten Pfarrer von Crans-Montana, Jean Biondina, um 10 Jahre nach ihrem Tod Chiara Lubich zu gedenken. Die Gründerin der Fokolar-Bewegung kam oft zum Ausruhen und Arbeiten in dieses Walliser Dorf, wo ihr kurz vor ihrem Tod das Ehrenburgerrecht verliehen wurde. Am Ende der Feier enthüllte Stéphane Pont, der ehemaligen Gemeindepräsident von Mollens, eine Gedenktafel vor der Kirche Saint-Maurice le Lac.
Der Tag wurde fortgesetzt mit einem von der Fokolar-Bewegung gestalteten Nachmittag zum Thema „Die Geschwisterlichkeit in Politik und Wirtschaft“. Zeugnisse von Politikern und Unternehmern zeigten die Kraft der Geschwisterlichkeit als Motor zur Wandlung der Gesellschaft.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Sommertreffens der Fokolar-Bewegung in der Westschweiz gehalten, das vom 7. bis 14. Juli in Vercorin (VS) stattfand.
Weitere interessante Artikel
„Es ist eine Zeit der kreativen Minderheiten“, sagte Bischof József-Csaba Pál aus Timișoara (Rumänien) im Rahmen einer Begegnung des schweizerischen Netzwerkes von «Miteinander für Europa» im März in Montmirail im Kanton Jura.
Die ökumenische Netzwerktagung vom 30. Mai in Baar ist mit ihrem „Weg der Freundschaft“ von über 400 christlichen Gemeinschaften in Europa eine „Antwort auf die Nationalisierung von Religionen“.
„Entscheide dich für den Dialog“: Unter diesem Titel stand der Run4Unity in der Westschweiz, der Teil eines weltweiten Events für den Frieden ist. 120 Läuferinnen und Läufer gingen für ein besonderes Ziel an den Start.