Seit 50 Jahren will das Zentrum Eckstein – heute Dialoghotel – in Baar ein Ort für Inspiration, Austausch und Begegnung sein. Das wird am 29. August gefeiert.
Das ehemalige Mädchenheim der Spinnerei an der Lorze wurde 1976 von der Fokolar-Bewegung erworben, zum Tagungszentrum umgestaltet und laufend weiterentwickelt, bis zum heutigen beliebten 3-Sterne-„Dialoghotel Eckstein“.
Es war und ist ein „Haus der Begegnung“, zuerst vor allem für die verschiedensten Gruppierungen der Fokolar-Bewegung, für weitere christliche Bewegungen und Gemeinschaften, und nach und nach zusätzlich als christlich geführtes Hotel für Einzelgäste, Sportgruppen und Business-Seminare.
„Gerade in einer Zeit, die von Tempo, Unsicherheit und gesellschaftlichen Spannungen geprägt ist, wird deutlich, wie wertvoll tragfähige Beziehungen sind“, sagt Susanne Ganarin aus dem Jubiläums-OK. „Dafür setzt sich die Fokolar-Bewegung seit jeher ein, auch mit dem früheren Fokolar-Zentrum und heutigen Dialoghotel Eckstein in Baar.“ Und István Szepesházy, selber in Baar wohnhaft, ergänzt: „Wir freuen uns auf viele Begegnungen mit unseren Nachbarn und der Baarer Bevölkerung, damit unsere Beziehungen vertieft werden können.“
Zum Fest
Markt- und Foodstände, Karussell und Spiele für Kinder, Tag der offenen Tür im Dialoghotel und ein feierlicher Festakt gehören zum Festprogramm. „Mit Freude eröffnen wir die Ausstellung „Dialog bewegt“ zur Geschichte der Fokolar-Bewegung in der Schweiz und weltweit“, fährt Susanne Ganarin fort. „Annemarie Baumgarten, die Künstlerin, die sie gestaltet hat, wird persönlich anwesend sein und Interessierten Einblick in den Entstehungsprozess gewähren.“
„Die Vielfalt an Traditionen, Überzeugungen und Meinungen in unserer Gesellschaft ist Herausforderung und Chance zugleich“, sagt Anita Berger, OK-Präsidentin. Die „Blitzlichter“ (Workshops oder Gesprächsrunden) zu Kunst, Kultur und Dialog, die am Nachmittag angeboten werden, möchten erfahrbar machen: „Wo Menschen einander mit Offenheit begegnen, können Vorurteile abgebaut und gemeinsame Werte sichtbar werden: Menschlichkeit, Frieden, Gerechtigkeit und die Sorge füreinander.“
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