Ein Staffellauf für den Frieden rund um die Welt: In der Westschweiz gingen mehr als 100 Läuferinnen und Läufer dafür auf die Strecke.

Laufen für den Frieden: In der Westschweiz beteiligten sich 100 Läuferinnen und Läufer. Foto: Valter Hugo Muniz
Laufen für den Frieden: In der Westschweiz beteiligten sich 100 Läuferinnen und Läufer. Foto: Valter Hugo Muniz

Ein Beitrag von der Teilnehmergruppe des Journalismus-Workshops

Am Sonntag, 4. Mai 2025, trafen sich mehr als 100 Menschen im Les Montets (Kanton Fribourg), um eine neue Ausgabe des Run4Unity zu erleben; einem weltweiten Friedenslauf der Fokolar-Bewegung. Hier in der Westschweiz hatten sich auch andere Jugendgruppen aus der Region beteiligt.

Um 11 Uhr übernahmen die Teilnehmer symbolisch den Staffelstab von etwa 50 Jugendlichen in Rumänien, als Teil des Staffellaufs, der in Neukaledonien begonnen hatte. Diese virtuelle Staffelübergabe verdeutlicht den Geist des Run4Unity. Er wurde vor 20 Jahren von Jugendlichen der Fokolar-Bewegung ins Leben gerufen, um die Zeitzonen der Welt durch eine gemeinsame Botschaft zu verbinden: Laufen für den Frieden.

Fröhlich durch den Regen

Bereits am Morgen starteten etwa 120 Jugendliche, Familien und Amateure zu einer vier Kilometer langen Strecke durch die umliegende Landschaft. Trotz Regen, Pfützen, Schlamm und durchnässter Kleidung blieb die Stimmung fröhlich und solidarisch: Freiwillige Helfer verteilten entlang der ganzen Strecke Wasser, vor allem aber Lächeln und Ermutigung. „Um des Friedens willen sind wir nass geworden, denn der Regenschauer war intensiv und hat die weniger gut ausgerüsteten Teilnehmer durchnässt“, erzählte ein älterer Herr mit einem Lächeln auf den Lippen. 

Nicht zu übersehen: Die Strecke war gut ausgeschildert. Foto: Valter Hugo Muniz
Nicht zu übersehen: Die Strecke war gut ausgeschildert. Foto: Valter Hugo Muniz

Nach dem Parcours teilten die Teilnehmer ein gemütliches Picknick, bevor sie in verschiedenen Workshops entdeckten, wie sie sich im Alltag für den Frieden einsetzen können. Journalismus, Basteln, Sport, solidarischer Umgang mit Ressourcen… Jeder konnte seine Talente zum Ausdruck bringen und sich von konkreten Initiativen inspirieren lassen. Die Jugendlichen hatten einen Kuchenverkauf zugunsten eines Waisenhauses in Mosambik organisiert.

Schritt für Schritt in Richtung Frieden

Dieser Tag hat wieder einmal gezeigt, dass der Frieden gemeinsam aufgebaut wird, Schritt für Schritt, trotz aller Hindernisse. Wie es ein junger Teilnehmer ausdrückte: „Lasst uns alle zusammen weiterlaufen, damit der Frieden eine immer sichtbarere Realität wird!“.

Datum: 04.05.2025
Kategorie: Schweiz

Weitere interessante Artikel

Junge Menschen aus ganz Europa sehen die Polaritäten des Lebens und in der Gesellschaft als Herausforderung und wollen sie gestalten lernen. Sie laden dazu zur SummerAcademy 2025 ein.

Jetzt lesen

In der Kirche der französischen Gemeinde Thônes nahe Genf erklingen ukrainische Lieder und Musik. Es ist ein Dank für die liebevolle Aufnahme von Geflüchteten.

Jetzt lesen
v.l.n.r.: Christian Müggler, Direktorin Marianne Ejdersten, Ursula Schmitt, Roberto Rossi, Martine Schneider. Foto: Ivars Kupcis / WCC

Was ein einfacher Besuch im Büro der Fokolar-Bewegung beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf sein sollte, wurde ein «High Level Event» mit Kontakten zur Direktorin für Kommunikation und dem Generalsekretär des ÖRK.

Jetzt lesen