Es braucht dringend eine „Geschwisterlichkeit, die echte Begegnung und Zusammenarbeit hervorbringt“, sagte Fokolar-Präsidentin Margaret Karram am 60. Jahrestag des Konzilsdokuments „Nostra Aetate“.
Es braucht dringend eine „Geschwisterlichkeit, die echte Begegnung und Zusammenarbeit hervorbringt“, sagte Fokolar-Präsidentin Margaret Karram am 60. Jahrestag des Konzilsdokuments „Nostra Aetate“.

Am 28. Oktober 2025 war Margaret Karram im Vatikan an der Feier zu 60 Jahre „Nostra Aestate“ mit dabei, zusammen mit Persönlichkeiten aus Judentum, Islam, Buddhismus. Auch Hindus und Sikhs, zwei Zoroaster und ein Vertreter der Konfuzianismus waren anwesend. Seit „Nostra Aetate“ anerkennt die Katholische Kirche, was in anderen Religionen „wahr und heilig ist“, und fördert aktiv den interreligiösen Dialog. Dieser sei notwendig, betont Margaret Karram im Interview mit der kirchlichen Informationsagentur SIR, „um die spirituellen, moralischen und soziokulturellen Werte, die in den verschiedenen Religionen zu finden sind, wiederzuentdecken. Nur so können wir gemeinsam eine harmonischere Welt aufhauen, wo der Friede triumphiert“.








Fotos: CSC-Audiovisivi
Weitere interessante Artikel
Solidarität ist kein Selbstläufer. Warum sie heute Mut braucht, Hoffnung schenkt – und wie kleine Gesten der Zärtlichkeit unsere Welt verändern können.
Eine Kirche, die sich öffnet und Einheit in der Vielfalt sucht – so erlebte eine Delegation des Zentrums der Fokolar-Bewegung die Amtseinführung des neuen katholischen Kirchenoberhauptes.
Margaret Karram, in Haifa (Israel) geborene katholische Palästinenserin und Präsidentin der Fokolar-Bewegung, setzt sich immer wieder für den Dialog zwischen Kulturen und Religionen ein. Der Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 betrifft sie ganz persönlich.