Festliche Kammermusik im gut gefüllten Aachener Dom, eine lange Gästeliste und herzliche Begrüßungen zwischen den angereisten Ehrengästen und Gastgebern: Zum 12. Mal verliehen Verantwortliche der Fokolar-Bewegung heute im Aachener Dom den Klaus-Hemmerle-Preis.
Ein Beitrag von Andrea Fleming
Festliche Kammermusik im gut gefüllten Aachener Dom, eine lange Gästeliste und herzliche Begrüßungen zwischen den angereisten Ehrengästen und Gastgebern: Zum 12. Mal verliehen Verantwortliche der Fokolar-Bewegung heute im Aachener Dom den Klaus-Hemmerle-Preis. In diesem Jahr ging die undotierte Auszeichnung erstmals nicht an eine Einzelperson sondern ehrt die international tätige Stiftung Pro Oriente, die ihren Sitz in Wien hat.
Bewegend die Grußworte des griechisch-orthodoxen Bischofs Evmenios, der an seine lange Freundschaft mit Bischof Klaus erinnerte. „Er war ein Bruder in Christus und ein Geschenk für meine Kirche!“ Seine Fähigkeit Brücken zu bauen, Menschen zu verbinden habe ihn besonders ausgezeichnet.
Und genau dieses Engagement zur Vermittlung, zum Brückenbauen will die Fokolar-Bewegung ins Licht rücken und ehrt seit 2004 Persönlichkeiten aus den verschiedenen Kirchen und Religionen, die das tun und darin Vorbild für andere sein können. Nun ging der Preis erstmals nicht an eine Einzelperson sondern an die in Wien ansässige Stiftung PRO ORIENTE.
Die Stiftung organisiert nicht nur theologische Austauschforen und Seminare, sondern auch Workshops für junge Menschen aus den Kirchen des Ostens und des Westens. In seiner Laudatio hob Metropolit Job von Pisidien vom Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel einige Aspekte dieser Arbeit hervor. Im Nahen Osten und in der Ukraine etwa haben diese Begegnungen und der Austausch dazu beigetragen, „die Verzweiflung und Zersplitterung in Hoffnung, Zugehörigkeitsgefühl und ein gemeinsames Engagement für das Gemeinwohl umzuwandeln“.
Und Präsident Clemens Koja von Pro Oriente unterstrich, dass die Stiftung weiterhin dafür arbeiten wolle, „gemeinsam mit allen Zeuginnen und Zeugen für die Botschaft der Nächstenliebe, der Vergebung und der Versöhnung zu sein“.
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